OnlyFans Account erstellen: Registrierung, Kosten und erste Schritte
Die OnlyFans Registrierung ist für Fans und Creator kostenlos. Du brauchst eine E-Mail-Adresse, ein Passwort und musst mindestens 18 Jahre alt sein. Kosten entstehen als Fan erst, wenn du ein Abo abschließt oder Inhalte kaufst. Als Creator verifizierst du deine Identität, hinterlegst ein Auszahlungskonto und kümmerst dich in Deutschland oder Österreich um Steuern und Anmeldung.
OnlyFans Account erstellen: Fan oder Creator?
Bevor du loslegst, solltest du wissen, was du auf der Plattform vorhast. Technisch nutzt du dasselbe Konto, die Schritte danach unterscheiden sich aber deutlich. Als Fan willst du Inhalte ansehen, abonnieren und mit Creatorn schreiben. Als Creator willst du selbst Fotos, Videos oder Nachrichten verkaufen und damit Geld verdienen.
| Punkt | Fan | Creator |
|---|---|---|
| Registrierung | kostenlos | kostenlos |
| Mindestalter | 18 Jahre | 18 Jahre |
| Ausweis nötig | in der Regel nicht für das Grundkonto | ja, mit Selfie-Abgleich |
| Zahlungsmittel | Kredit- oder Debitkarte für Käufe | Bankkonto für Auszahlungen |
| Laufende Kosten | nur Abos und Käufe, die du selbst wählst | Provision auf Einnahmen, plus Steuern |
Schritt für Schritt: OnlyFans registrieren auf Deutsch
Die Oberfläche von OnlyFans lässt sich in den Einstellungen auf Deutsch umstellen, viele Hilfetexte bleiben aber englisch. Mit dieser Anleitung kommst du trotzdem problemlos durch.
- Seite aufrufen: Öffne OnlyFans im Browser. Tipp die Adresse am besten selbst ein, statt auf Links in Werbung oder Mails zu klicken, denn Phishing-Seiten sind verbreitet.
- Konto anlegen: Wähle die Registrierung und gib Name (ein Fantasiename ist erlaubt), E-Mail-Adresse und ein starkes Passwort ein. Alternativ geht die Anmeldung über ein bestehendes Konto bei einem großen Anbieter, was aber mehr Daten verknüpft.
- E-Mail bestätigen: Klick auf den Link in der Bestätigungsmail. Erst danach sind alle Funktionen frei.
- Sprache und Profil: Stell unter den Einstellungen die Sprache auf Deutsch, lade bei Bedarf ein Profilbild hoch und wähle einen Nutzernamen.
- Sicherheit einschalten: Aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Das dauert eine Minute und schützt dein Konto deutlich besser.
Damit hast du dein OnlyFans Konto kostenlos erstellt. Alles Weitere hängt davon ab, ob du nur zuschauen oder selbst Inhalte anbieten willst.
OnlyFans Registrierung Kosten: Was zahlst du als Fan?
Das Konto selbst kostet nichts, und es gibt keine allgemeine Grundgebühr. Bezahlt wird pro Creator. Jede Person legt ihren Abo-Preis selbst fest, manche Profile sind sogar gratis abonnierbar und verdienen über Zusatzangebote. Welche Inhalte wirklich ohne Bezahlung zugänglich sind, erklären wir ausführlich in unserem Artikel OnlyFans kostenlos: Was wirklich gratis ist.
Typische Kostenarten
- Monatsabo: regelmäßige Zahlung für den Zugang zum Feed eines Creators, oft mit Rabatt bei längerer Laufzeit.
- Pay-per-View-Nachrichten: einzelne Videos oder Bilder, die per Privatnachricht gegen Bezahlung freigeschaltet werden.
- Trinkgeld: freiwillige Zahlungen, etwa für Wünsche oder als Dankeschön.
- Livestreams: manche Creator streamen live, Interaktionen können kosten.
So behältst du die Kosten im Griff
Zum Abonnieren musst du eine Karte hinterlegen. Achte darauf, dass Abos standardmäßig automatisch verlängert werden können. Du kannst die automatische Verlängerung pro Creator ausschalten, dann läuft das Abo zum Ende der bezahlten Zeit aus. Auf dem Kontoauszug taucht meist ein neutraler Händlername auf, was vielen wegen der Diskretion wichtig ist. Wer gezielt nach bestimmten Profilen sucht, findet Hilfe im Beitrag OnlyFans Creator finden, und einen Überblick über bekannte Namen aus dem deutschsprachigen Raum bietet Deutsche OnlyFans Creator.
Wie fange ich mit OnlyFans an? Der Weg zum Creator
Wenn du selbst Inhalte verkaufen willst, kommt nach der normalen Registrierung die Verifizierung. Sie ist Pflicht und dient dem Schutz aller Beteiligten: OnlyFans muss sicherstellen, dass nur volljährige Personen Inhalte anbieten und dass alle Gezeigten einverstanden sind.
Verifizierung und Bankdaten
- Wechsle in den Einstellungen zum Bereich für Creator beziehungsweise Bankdaten.
- Gib deine echten Daten an: Land (Deutschland oder Österreich), Adresse und Geburtsdatum. Öffentlich sichtbar bleibt nur dein Künstlername.
- Lade ein gültiges Ausweisdokument hoch, etwa Personalausweis oder Reisepass, und mach ein Selfie mit dem Dokument.
- Hinterlege ein Bankkonto für Auszahlungen.
- Warte die Prüfung ab. Sie kann von wenigen Stunden bis zu einigen Tagen dauern.
Mitwirkende Personen
Treten andere Erwachsene in deinen Inhalten auf, müssen auch sie verifiziert sein und ihr Einverständnis dokumentiert werden. Das gilt für Partnerin oder Partner genauso wie für Kolleginnen und Kollegen. Ohne diese Freigabe darfst du gemeinsame Inhalte nicht hochladen.
Profil, Preis und Konzept
Leg dein Abo-Preismodell fest, schreib eine Bio und überleg dir eine klare Linie: Welche Art von Inhalten bietest du an, wie oft postest du, was ist für dich tabu? Erfolgreiche Creator arbeiten fast immer mit Wiedererkennungswert und festem Rhythmus. OnlyFans behält nach eigenen Angaben einen Anteil der Einnahmen als Provision ein, den Rest bekommst du ausgezahlt. Wer sich für Alternativen interessiert, findet im Artikel Amateur werden: Mit MyDirtyHobby und Big7 Geld verdienen deutsche Plattformen, und für Live-Formate lohnt ein Blick auf Camgirl werden sowie unsere Übersicht der Live-Cams.
Technik und Privatsphäre
- Ein aktuelles Smartphone und gutes Licht reichen für den Anfang völlig aus.
- Entferne Standortdaten aus Fotos und achte auf erkennbare Details im Hintergrund wie Post, Fenster oder Straßenansichten.
- Nutze für Creator-Aktivitäten eine eigene E-Mail-Adresse und eigene Social-Media-Profile.
- Über Geoblocking kannst du einzelne Länder sperren, falls du in deiner Region nicht gesehen werden willst.
Praktische Tipps rund um Licht, Kamera und Auftreten liefert außerdem unser Beitrag Sex vor der Webcam.
Steuern: OnlyFans in Deutschland
Einnahmen aus OnlyFans sind ganz normales Einkommen und müssen versteuert werden. Das Finanzamt sieht darin in der Regel eine gewerbliche Tätigkeit. Die folgenden Punkte sind allgemeine Hinweise und ersetzen keine Beratung, gerade beim Einstieg lohnt sich ein Gespräch mit einer Steuerberaterin oder einem Steuerberater.
- Gewerbeanmeldung: Meist musst du beim Gewerbeamt deiner Gemeinde ein Gewerbe anmelden. Die Tätigkeit kann dort neutral umschrieben werden, etwa als Erstellung und Vertrieb digitaler Inhalte.
- Fragebogen zur steuerlichen Erfassung: Danach meldest du dich beim Finanzamt an und erhältst eine Steuernummer.
- Einkommensteuer: Gewinne gibst du in der jährlichen Steuererklärung an. Ausgaben für Technik, Kostüme oder Software können als Betriebsausgaben zählen.
- Umsatzsteuer: Hier gibt es Besonderheiten bei Plattformumsätzen. Unter bestimmten Umsatzgrenzen kommt die Kleinunternehmerregelung infrage.
- Gewerbesteuer: fällt erst ab einem bestimmten Gewinn an.
- Belege: Lade die Auszahlungsberichte von OnlyFans regelmäßig herunter und bewahre sie auf.
Bist du angestellt, informiere dich, ob dein Arbeitsvertrag Nebentätigkeiten meldepflichtig macht. Auch Krankenversicherung und Rente solltest du im Blick behalten, sobald die Einnahmen größer werden.
OnlyFans Account erstellen in Österreich
Die Registrierung läuft in Österreich genauso ab wie in Deutschland. Bei Ausweis und Bankdaten gibst du einfach Österreich als Land an. Unterschiede gibt es bei Steuern und Versicherung.
Was Creator in Österreich beachten sollten
- Finanzamt: Einnahmen sind in der Einkommensteuererklärung anzugeben, und du musst dich beim Finanzamt melden, sobald Einkünfte entstehen.
- Einordnung der Tätigkeit: Ob du als Neue Selbstständige oder mit Gewerbeberechtigung tätig wirst, hängt von deinem Modell ab. Kläre das bei der Wirtschaftskammer oder mit einer Steuerberatung.
- Sozialversicherung: Ab gewissen Einkünften besteht eine Pflichtversicherung bei der Sozialversicherung der Selbständigen (SVS).
- Umsatzsteuer: Auch in Österreich gibt es eine Kleinunternehmerregelung mit eigener Umsatzgrenze.
Als Fan in Österreich änderst du gar nichts: Konto anlegen, Karte hinterlegen, Abo abschließen. Die Preise siehst du in der jeweiligen Währung deiner Karte, Umrechnungsgebühren deiner Bank sind möglich.
Sicherheit und Fallstricke
- Fake-Accounts: Kopierte Profile werben mit Bildern bekannter Creator. Folge möglichst Links aus den offiziellen Social-Media-Kanälen.
- Leaks: Inhalte von bezahlten Profilen tauchen illegal auf anderen Seiten auf. Als Creator kannst du Löschanträge stellen, als Fan unterstützt du mit Leak-Seiten weder die Creator noch deine eigene Sicherheit.
- Agenturen: Viele Angebote versprechen schnellen Erfolg gegen hohe Beteiligung. Lies Verträge genau und gib nie deine Zugangsdaten aus der Hand, ohne zu wissen, was passiert.
- Grenzen: Du entscheidest, was du anbietest. Nachrichten mit unangemessenen Forderungen musst du nicht beantworten, und du kannst Nutzer blockieren.
Wenn du dich erst einmal inspirieren willst, wie professionelle Darstellerinnen arbeiten, schau in unserer Liste der Pornodarstellerinnen vorbei oder lies über die bekanntesten Pornostars, von denen viele ebenfalls eigene Fanseiten betreiben.
FAQ zur OnlyFans Registrierung
Kann ich ein OnlyFans Konto kostenlos erstellen?
Ja. Die Registrierung kostet weder Fans noch Creator etwas. Geld fließt erst, wenn du als Fan ein kostenpflichtiges Abo abschließt oder Inhalte kaufst, beziehungsweise wenn du als Creator Einnahmen erzielst, von denen die Plattform eine Provision einbehält.
Muss ich als Fan meinen Ausweis hochladen?
Für das Grundkonto in der Regel nicht, du musst aber bestätigen, dass du volljährig bist, und für Käufe eine Karte hinterlegen. Je nach Land und gesetzlichen Vorgaben kann OnlyFans eine zusätzliche Altersprüfung verlangen. Creator müssen sich immer mit Ausweis verifizieren.
Muss ich OnlyFans-Einnahmen versteuern?
Ja, sowohl in Deutschland als auch in Österreich sind Einnahmen steuerpflichtig, oft schon ab dem ersten Euro meldepflichtig. Melde die Tätigkeit beim zuständigen Amt an, sammle alle Auszahlungsbelege und lass dich bei Unsicherheiten von einer Steuerberatung unterstützen.
